Förderung für Computer in Entwicklungsländern

Förderung für Computer in Entwicklungsländern

Förderungen und Zuschüsse wie beispielsweise beim Wohn Riester sind keine Seltenheit. Allerdings klingt es sehr komisch, wenn im Rahmen der Entwicklungshilfe Förderungen für Computer bereitgestellt werden.

Allerdings helfen Computer in Entwicklungsländern, moderne Kommunikations- und Informationstechnologien verbessern das Leben und die Bildung der Menschen enorm. Unter den Informations- und Kommunikationstechnologien werden Computer, Handys und das Internet zusammengefasst, kurz IKT. Die ITK-Nutzung ist vor allem vom Einkommen abhängig, mit diesem steigt auch die Nutzung dieser digitalen Medien. In Afrika ist die Nutzung von Computern für viele Menschen ein Traum, es mangelt stets am Geld. Somit ist dieses Land auch von der globalen Anschlussfähigkeit abgeschnitten.

Nach einer Studie der Internationalen Fernmeldeunion nutzen fünf von 100 Afrikanern einen Computer. In den G8-Staaten besitzen im Durchschnitt 70 Prozent der Personen einen Computer. Seit einigen Jahren werden internationale Bemühungen vorangetrieben, damit die so genannte Digitale Kluft verringert wird. Die Entwicklungshilfe sieht in der Verbreitung solcher Medien eine bedeutende Verbesserung, da die Menschen so eine bessere soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie ein Verständnis von Demokratie erhalten können.

Der wohl einzige Streitpunkt der Entwicklungspolitik besteht darin, ob diese so genannten "weiteren Grundbedürfnisse" überhaupt beachtet werden sollten. Viele Personen betrachten diese Medien als zweitrangig, da die bittere Armut noch nicht einmal die Grundbedürfnisse der Menschen abdeckt. Die Gegenansicht argumentiert allerdings damit, dass durch moderne Kommunikations- und insbesondere Wissensquellen der Weg für eine eigenständige Entwicklung vorenthalten wird. Wie die Verbreitung von Computern in Entwicklungsländern weitergehen wird, ist wohl noch abzuwarten.